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Dr. Nina Verheyen

Akademische Rätin auf Zeit
am Lehrstuhl Neuere Geschichte, Prof. Dr. Hans-Peter Ullmann

Universität zu Köln
Historisches Institut
Albertus-Magnus-Platz 

50923 Köln 

Kontakt

Philosophikum, 3.107
Tel.:  0221-470 5247
Fax: 0221-470 7390

nina.verheyen(at)uni-koeln.de

 

AKTUELLES 

Die Sprechstunde in der vorlesungsfreien Zeit findet nach Vereinbarung per Email in meinem Büro statt. 

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ist Anfang des Jahres ein Artikel von mir zur Geschichte der Demokratisierung erschienen.

 

 

Veranstaltungen + ILIAS

Aktuelle Lehrveranstaltungen:

  • WS 2015/16:
    Zwischen Anerkennung und Ausgrenzung. Bürgerliche Juden in Europa im 19. Jahrhundert
    Einführungsseminar mit Tutorium
    Mi 14.00-17.30 Uhr, Tutor: Patrick Garitz
  • SS 2016:
    "Bürgertum" im 19. Jahrhundert. Kultur, Klasse, Stand oder Mythos?
    Aufbauseminar
    Mi 14.00-15.30 Uhr
  • SS 2016
    Fritz Bauer im Film. Der Initiator der Auschwitz-Prozesse in akademischer und populärer Geschichtsschreibung
    Arbeitskurs
    Mi 16.00-17.30 Uhr

Kurzbiografie

  • seit 8/2011: Wissenschaftliche Mitarbeiterin und seit 3/2015 akademische Rätin auf Zeit am Historischen Institut der Universität zu Köln, Lehrstuhl Neuere Geschichte, Prof. Dr. Hans-Peter Ullmann 
  • 10/2010-7/2011: Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin am Institut für Geschichte der Universität Wien 
  • 7/2008-6/2010: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin, FB Geschichte der Gefühle, Prof. Dr. Ute Frevert
  • 10/2008: Promotion zum Dr. phil. an der Freien Universität Berlin, Neuere Geschichte, Betreuung: Prof. Dr. Jürgen Kocka 
  • 8/2005-6/2006: Visiting Scholar an der Columbia University in the City of New York
  • 1/2003-6/2008: Wissenschaftl. Mitarb. und anschließend assoziiertes Mitglied am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Arbeitsgruppe: Zivilgesellschaft. Historisch-sozialwissenschaftliche Perspektiven, Leitung Prof. Dr. Jürgen Kocka und PD. Dr. Dieter Gosewinkel
  • 7/2002: M.A. an der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin, Neuere Geschichte, Alte Geschichte, Soziologie
  • 4/1996-7/2002: Studium der Neueren Geschichte, Alten Geschichte und Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin, dort zeitweilig Studium der Sozialwissenschaften auf Diplom, außerdem zeitweilig Erasmus-Studium der Filmwissenschaften an der Università degli Studi Roma Tre

Stipendien und Auszeichnungen

  • Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin im akadem. Jahr 2013/14
  • Auszeichnung der Doktorarbeit mit dem Hedwig-Hintze-Förderpreis des Friedrich-Meinecke-Instituts der Freien Universität Berlin
  • Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes
  • Reisestipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes
  • Reisestipendium des DAAD
  • Auszeichnung der Magisterarbeit mit dem Nachwuchspreis für Familienforschung des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
  • Erasmus-Stipendium der Europäischen Union 

Publikationen

a) Bücher

Nina Verheyen,  Diskussionslust. Eine Kulturgeschichte des „besseren Arguments“ in Westdeutschland, Dissertation FU-Berlin 2008, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2010, mehr Informationen

- mit Manuel Borutta (Hg.), Die Präsenz der Gefühle. Männlichkeit und Emotion in der Moderne, Bielefeld: Transcript 2010, mehr Informationen.

- mit Ute Frevert, Monique Scheer, Anne Schmidt, Pascal Eitler, Bettina Hitzer, Benno Gammerl, Christian Bailey, Margrit Pernau, Gefühlswissen. Eine lexikalische Spurensuche in der Moderne, Frankfurt am Main: Campus 2011,  mehr Informationen

- engl. Übersetzung: dies., Emotional Lexicons. Continuitiy and Change in the Vocabulary of Feeling 1700-200, Oxford: Oxford University Press 2014, mehr Informationen.

b) Aufsätze und Essays

Nina Verheyen, Kein Kloster, kein Hotel, in: Wissenschaftskolleg zu Berlin/Institute for Advanced Study Jahrbuch 2013/14, Berlin 2015, S. 214-218.

-, Der ausdiskutierte Orgasmus. Beziehungsgespräche als kommunikative Praxis in der Geschichte des Intimen seit den 1960er Jahren, in: Peter-Paul Bänziger u.a. (Hg.), Sexuelle Revolution? Zur Geschichte der Sexualität im deutschsprachigen Raum seit den 1960er Jahren, Bielefeld 2015, S. 181-197.

-, 'Fräulein Doktor‘ in der Krise. Der Preis der Wissenschaft im populären Theater des 19. Jahrhunderts, in: Zeitschrift für Kulturwissenschaften, Heft 1/2015, S. 18-22.

-, Die soziale Konstruktion individueller Leistung. Forschungsperspektiven zwischen Geschichts- und Sozialwissenschaften, in: Neue Politische Literatur 59, Heft 1/ 2014, 63-87. 

-, Bürgerliches Leistungsethos? Geschichtswissenschaftliche Korrekturen einer irreführenden Formel, in: Erfolg - Konstellationen und Paradoxien einer gesellschaftlichen Leitorientierung, hrsg. v. Denis Hänzi, Hildegard Matthies, Dagmar Simon, Leviathan, Jg. 42, Sonderband 29, 2014, S. 45-61. 

- Tears in Preprint. The "Diary of a Father" in a German Family Magazine of the 1870s/Tränen im Vorabdruck. Das "Tagebuch eines Vaters" in einer deutschen Familienillustrierten, in: Max Planck Institut für Bildungsforschung/Geschichte der Gefühle/Einblicke in die Forschung, www.history-of-emotions.mpg.de/de/texte/traenen-im-vorabdruck-das-tagebuch-eines-vaters-in-einer-deutschen-familienillustrierten-der-1870er-jahre [2014].

-, Bürger als zärtliche Väter? Tagebücher, Briefe und Autobiographien des 19. Jahrhunderts im Vergleich, in: Berliner Debatte Initial 24 (2013), Heft 3, S. 41-50.

-, Art. "Peter N. Stearns: American Cool. Constructing a Twentieth-Century Emotional Style", in: Konstanze Senge und Rainer Schützeichel (Hg.), Hauptwerke der Emotionssoziologie, Wiesbaden 2013, S. 340-345.

-, Art. "Gespräch", in: Praktiken, Räume, Stile. Ein praxeologisches Handwörterbuch der historischen Kulturwissenschaften, hg. von Ute Frietsch, Bielefeld 2013, S. 163-167.

-, Gemeinschaft durch Konkurrenz. Georg Simmel und die Ellenbogenmenschen des Kaiserreichs, in: Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken 67 (2013), Heft 10/11, S. 918-927.

-, Verbriefte Gefühle. Eine Quellencollage 1910/11, in: Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken 66 (2012), Heft 12, S. 1118-1129.

-, Distinktion durch Diskussion. 1968 und die sozialen Funktionen verbaler Interaktion, in: Heidrun Kämper, Joachim Scharloth und Martin Wengeler (Hg.), 1968. eine sprachwissenschaftliche Zwischenbilanz, Berlin/New York 2012, S. 159-176.

-, Unter Druck. Die Entstehung individuellen Leistungsstrebens um 1900, in: Merkur. Zeitschrift für europäisches Denken 66 (2012), Heft 5, S. 382-390.

-, Virtuell heißt wirkfähig. Die Facebook-Gemeinde der SPD in kommunikationsgeschichtlicher Perspektive, in: Anja Kruke und Meik Woyke (Hg.), Deutsche Sozialdemokratie in Bewegung 1848-1863-2013. Der ergänzende Begleitband zur Ausstellung "150 Jahre SPD", Bonn 2012, S. 271-276.

- Alter(n) mit Gefühl, in: Ute Frevert u.a., Gefühlswissen. Eine lexikalische Spurensuche in der Moderne, Frankfurt am Main: Campus 2011, S. 153-178.

-, Geschichte der Gefühle, Version: 1,0, in: Docupedia-Zeitgeschichte, 18.6.2010, http://docupedia.de/docupedia/index.php title=Geschichte_der_Gef%C3%BChle&oldid=74436

-, Eifrige Diskutanten. Die Stilisierung des ‚freien Meinungsaustauschs‘ zu einer demokratischen Kulturtechnik in der westdeutschen Gesellschaft der 50er Jahre, in: Daniel Fulda, Dagmar Herzog, Stefan-Ludwig Hoffmann und Till van Rahden (Hg.), Demokratie im Schatten der Gewalt: Geschichten des Privaten im deutschen Nachkrieg, Göttingen: Wallstein 2010, S. 99-121.

-, mit Manuel Borutta, Vulkanier und Choleriker? Männlichkeit und Emotion in der deutschen Geschichte 1800-2000, in: Manuel Borutta und Nina Verheyen (Hg.). Die Präsenz der Gefühle. Männlichkeit und Emotion in der Moderne, Bielefeld: Transcript 2010, S. 11-39.

-, Loving in Oblivion. Die Marginalisierung bürgerlicher Vaterliebe im Zeitalter der Professionalisierung, in: Detlef Gaus und Elmar Drieschner (Hg.), Liebe im Zeitalter pädagogischer Professionalität, Wiesbaden: VS-Verlag für Sozialwissenschaften 2010, S. 157-175.

-, Liebe ohne Leib? Anmerkungen zur Gefühlsgeschichte bürgerlicher Vaterschaft im 19. Jahrhundert, in: Zeitschrift für Kulturwissenschaften, Heft 2/2010, S. 33-40.

-, Paternal Love: The Decline of an Emotional Concept in the “long“ 19th Century, in: Max Planck Institute for Human Development, Research Report 2007-2008, Berlin: Max Planck Institut für Bildungsforschung 2009, S. 148f.

-, Diskussionsfieber. Diskutieren als kommunikative Praxis in der westdeutschen Studentenbewegung, in: Martin Klimke und Joachim Scharloth (Hg.), Handbuch 1968. Zur Kultur- und Mediengeschichte der Studentenbewegung, Stuttgart/Weimar: Metzler 2007, S. 209-221.

-, Fernsehschule der Vernunft? Der "Internationale Frühschoppen" (1952-1987) in emotionsgeschichtlicher Perspektive, in: Frank Bösch und Manuel Borutta (Hg.), Die Massen bewegen. Medien und Emotionen in der Moderne, Frankfurt a. M./New York: Campus 2006, S. 264-283. 

-, Diskutieren in der frühen Bundesrepublik. Zur Kulturgeschichte des 'besseren Arguments‘ zwischen Re-education und Studentenbewegung, Berlin: WZB Discussion Paper 2003.

c) Rezensionen

Nina Verheyen, Rezension zu Paul Ginsborg. Die geführte Familie. Das Private in Revolution und Diktatur, Hamburg 2014, in: FAZ vom 29.11.2014 (Literaturbeilage).

-, Rezension zu Michaela Fenske, Demokratie erschreiben. Bürgerbriefe und Petitionen als Medien politischer Kultur 1950-1974, Campus Verlag, Frankfurt am Main 2014, in: H-Soz-u-Kult, 15.04.2014, ><http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/2014-2-036>.

-, Rezension zu Barbara Beuys, Die neuen Frauen. Revolution im Kaiserreich 1900-1914, Carl Hanser Verlag, München 2014, in: FAZ vom 8. März 2014, Literaturbeilage.

-, Rezension zu Dorothee Wierling, Eine Familie im Krieg. Leben, Sterben und Schreiben 1914 bis 1918, Wallstein Verlag, Göttingen 2013, in: FAZ vom 30. November 2013, Literaturbeilage. 

-, Rezension zu: Luisa Passerini, Liliane Ellena, Alxexander C. T. Geppert (Hg.), New Dangerous Liasions. Discourses on Europe and Love in the Twentieth Century, Berghan Books, New York/Oxford 2010, in: L'Homme. Zeitschrift für feministische Geschichtswissenschaft, S. 144-147. 

-, Rezension zu: Meike Vogel, Unruhe im Fernsehen. Protestbewegung und öffentlich-rechtliche Berichterstattung in den 1960er Jahren, Wallstein Verlag, Göttingen 2010, in: German History, Vol. 29, Nr. 3, 2011, S. 549f.

-, Rezension zu: José Brunner (Hg.), Politische Leidenschaften. Zur Verknüpfung von Macht, Emotion und Vernunft in Deutschland (Tel Aviver Jahrbuch für deutsche Geschichte 38), Göttingen 2010, in: H-Soz-u-Kult, 07.06.2011, <.>http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/2011-2-192>.

-, Rezension zu: Alexander Badenoch, Voices in Ruins: West German across the 1945 Divide, Palgrave Macmillan, Hampshire 2007, in: H-German, H-Net Reviews, February 2010.

-, Rezension zu Harald Keller, Die Geschichte der Talkshow in Deutschland, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2009, in: H-Soz-u-Kult, 5. April 2010, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2010-2-044

- Rezension zu Günter Gaus. Widersprüche. Erinnerungen eines linken Konservativen, Propyläen: Berlin 2004, in: Berliner Zeitung: 13. Januar 2005.



d) Interviews, Podiumsdiskussionen etc.

Podiumsdiskussion im Deutschen Theater Berlin mit Christian Demand, Jürgen Kaube und Christoph Möllers zum Thema: Intellektuelle Beißhemmung. Politik und Wissen in der Wissenschaftskultur, 5. Dezember 2014.

Podiumsdiskussion im Literaturhaus Stuttgart mit Annette Pehnt zum Thema: Gefühlslagen. Lexikon der Angst, 8. Januar 2014.

Podiumsdiskussion im Theater im Marienbad, Freiburg, in Kooperation mit dem Literaturbüro Freiburg mit Hannelore Schlaffer zum Thema: Liebe und Leistung, 27. Oktober 2013.

Podiumsdiskussion auf dem Internationalen Literaturfestival Berlin mit Dacia Maraini und Ingrid Bachér zum Thema: Vergängliche Gefühle? Alter und Emotion, 6. September 2013.

Interview für: Logo - das Wissenschaftsmagazin, NDR, Sendung vom 24. Mai 2013,  Thema: Geschichte der Gefühle, Redaktionelle Leitung: Ursula Storost.

Interview für: Dimensionen. Die Welt der Wissenschaft, ORF, Sendung vom 29. August 2012, Thema: Liebe schreiben. Paarkorrespondenzen im 19. und 20. Jahrhundert, Redaktionelle Leitung: Martina Nußbaumer. 

Interview für: Studiozeit. Aus Kultur- und Sozialwissenschaften, Deutschlandfunk, Sendung vom 12. April 2012, Thema: Was ist Erfolg? Triebfedern und Fallstricke eines gesellschaftlichen Ideals, Redaktionelle Leitung: Barbara Leitner, http://www.dradio.de/dlf/sendungen/studiozeit-ks/1728164/.

Interview für: Salzburger Nachtstudio, ORF, Sendung vom 15. Februar 2012 zum Thema: Leistung: Eine Frage der Definition. Gestaltung: Michael Fiedler und Anna Masoner.

Interview für: Funkhaus Wallrafplatz: Medien(macher) im Gespräch, WDR 5, Sendung vom 7. Januar 2012 zum Thema: Reden, trinken, rauchen: Der "Internationale Frühschoppen" wird 60. Studiogäste: Dr. Nina Verheyen, Medienhistorikerin und Jörg Schönenborn, Presseclub Moderator und WDR TV-Chefredakteur. 

Interview für: Stimmen der Kulturwissenschaften. Eine Podcast-Interview-Reihe mit KulturwissenschaftlerInnen und HistorikerInnen, Podcast Nr. 5 vom Januar 2011: Nina Verheyen über Diskussionslust, http://stimmen.univie.ac.at/2011/02/sdk5_verheyen/

Zeitungsartikel, z.B.: Nina Verheyen, An der Quasselstrippe. Es wird geredet und geredet. Am Dienstag startet die ARD ihre Talkshow-Offensive. Debattieren hat in Deutschland eine lange Tradition, in: Der Tagesspiegel, 26. August 2011.

Forschungsgebiete

Sozial- und Kulturgeschichte Europas im 19. und 20. Jahrhundert; u.a. Kommunikations- und Mediengeschichte,  Geschichte der Gefühle, Geschichte der Dinge, Geschichte der Zivilgesellschaft und der Demokratisierung, Männer- und Geschlechtergeschichte, Geschichtswissenschaften und Soziologie 

Laufendes Habilitationsprojekt: Die Entdeckung der eigenen 'Leistung‘. Eine Kulturgeschichte der langen Jahrhundertwende, 1880-1930     

Das Projekt untersucht die soziale Konstruktion individueller Leistung in der langen Jahrhundertwende (1880-1930) in Deutschland in transnationaler Perspektive. In dieser Zeit – so der Ausgangspunkt – und damit erst nach der Formierung des angeblich von Anfang an leistungsorientierten Bürgertums und in Teilen schon vor den transatlantischen Einflüssen des Taylorismus und Fordismus, dabei eingebettet in Dynamiken einer globalisierten, hochindustrialisierten Welt, etablierten sich in Bildung, Arbeit und Freizeit Praktiken, die es Menschen erlaubten, sich über ihre Leistung zu definieren – beziehungsweise über das, was andere dafür hielten. Anhand von journalistischen und literarischen Quellen, pädagogisch-medizinischer Fachliteratur und Karriereratgebern sowie punktuell hinzu gezogenen amtlichen Dokumenten und Selbstzeugnissen untersucht das Projekt verschiedene Sozialfiguren, die in engem Zusammenhang mit diesen Techniken der sozialen Zuordnung individueller Leistung diskutiert wurden und Kulturen der Konkurrenz veränderten. Dazu gehören insbesondere negativ bewertete Figuren wie der ‚moderne Streber‘, der ‚nervöse Schüler‘ und das ‚Fräulein Doktor‘, das heißt die akademische Variante der ‚neuen Frau‘, oft als jüdisch und ausländisch beschrieben, aber auch die positiv bewerteten 'deutschen Männer eigener Kraft'. 

Angebunden an den DFG-Forschungsverbund "Konkurrenzkulturen. Soziale Praxis, Wahrnehmung und Institutionalisierung von Wettbewerb in historischer Perspektive"

Studentische Hilfskraft: Katharina Weber (DFG)

Ämter, Beratungstätigkeiten und Mitgliedschaften

Redaktionsmitglied von "Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History"

Gutachtertätigkeiten für die Studienstiftung des deutschen Volkes, das Wissenschaftskolleg zu Berlin u.a.

Wissenschaftliche Beratung für das Literbüro Freiburg/Interest (öffentliches Symposium 'Erfolgsmeldungen. Über Leben in der Leistungsgesellschaft')  

Mitglied im:
Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands
Arbeitskreis Geschichte + Theorie 
Arbeitskreis Historische Frauen- und Geschlechterforschung
Arbeitskreis für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung
Arbeitskreis Historische Friedensforschung