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Dominik Trump, M.A.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand

Kontakt

Arbeitsstelle "Edition der fränkischen Herrschererlasse"
Meister-Ekkehart-Str. 11, Raum 1.12a
50937 Köln

Tel.:  0221-470 6852

dtrump1[at]uni-koeln.de

Postanschrift:

Universität zu Köln
Historisches Institut
Albertus-Magnus-Platz
50923 Köln

Veranstaltungen

Lehrveranstaltung im Sommersemester 2018

Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2018/2019

  • Die Gesetze der Karolinger - Von den Handschriften zur (digitalen) Edition (zusammen mit Dr. Britta Mischke; Do, 10:00-11:30 Uhr, R. 3.006)
  • Mediävistische Grund- und Schlüsselkompetenzen: Paläographie I (Di, 14:00-15:30 Uhr, S 54)

Sprechstunde

nach Vereinbarung

Kurzbiografie

  • September 2017: Stipendiat des 6. Alfried Krupp-Sommerkurses für Handschriftenkultur "Handschriftenkultur des Mittelalters für Fortgeschrittene", Universitätsbibliothek Leipzig
  • seit Januar 2017: Assoziierter Kollegiat, Graduiertenkolleg 2196 "Dokument - Text - Edition. Bedingungen und Formen ihrer Transformation und Modellierung in transdisziplinärer Perspektive", Bergische Universität Wuppertal
  • seit Oktober 2016: Lehrbeauftragter, Institut für Altertumskunde, Universität zu Köln
  • seit Oktober 2015: Promotionsstudium in Mittelalterlicher Geschichte
  • April 2015: Stipendiat bei den Monumenta Germaniae Historica (MGH), München
  • seit August 2014: Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Arbeitsstelle "Edition der fränkischen Herrschererlasse", Universität zu Köln
  • Magister-Studium der Fächer Mittlere und Neuere Geschichte, Alte Geschichte und Klassische Archäologie an der Universität zu Köln; parallel dazu Studium der Mittellateinischen Philologie und Germanistik; während des Studiums studentischer Mitarbeiter und Tutor am Historischen Institut

Projekte

  • Bibliotheca legum. Eine Handschriftendatenbank zum weltlichen Recht im Frankenreich (zusammen mit Prof. Dr. Karl Ubl und Daniela Schulz, seit Anfang 2012)

  • Dissertationsprojekt "Studien zur Überlieferungs- und Rezeptionsgeschichte der Epitome Aegidii" (seit Ende 2015; Betreuer: Prof. Dr. Karl Ubl und Prof. Dr. Peter Orth): Mein Dissertationsprojekt beschäftigt sich mit einem römischrechtlichen Text, der – so die Mehrheitsmeinung in der Forschung – im 8. Jahrhundert im westlichen Frankenreich entstanden ist, der Epitome Aegidii. Es handelt sich hierbei um eine verkürzende Bearbeitung des Römerrechts der Westgoten, der Lex Romana Visigothorum, die wiederum am Anfang des 6. Jahrhunderts promulgiert wurde. Die Epitome hat bis heute nur wenig Aufmerksamkeit in der Forschung erfahren, außer einer grundlegenden Charakterisierung hat es keine weitergehenden Arbeiten gegeben. Hinzu kommt, dass der einzige Zugang zur Epitome Aegidii die von 1849 stammende Edition des Leipziger Juristen Gustav Hänel darstellt. Seine Edition berücksichtigt aber nur in für heutige Maßstäbe unzureichender Weise die handschriftliche Überlieferung. Ein Desiderat stellt daher die genaue Analyse der Überlieferung dar. Die Dissertation rückt jeden einzelnen Textzeugen in den Fokus und nimmt die jeweils individuelle Textgestalt wahr und untersucht zudem die Abhängigkeitsverhältnisse der Handschriften. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Rezeptionsgeschichte der Epitome Aegidii. Alfred von Wretschko hat bereits 1905 die wichtigsten Grundzüge der Rezeption nachgezeichnet. So liegt die Hochzeit der Rezeption im 9. Jahrhundert. Das Dissertationsprojekt will aber unter dem Begriff der Rezeption vor allem zwei Bereiche verstehen, die von besonderem Interesse sind und aus den Handschriften selbst stammen: Glossen und Benutzerspuren in Form von Annotationszeichen. Glossen lassen dabei vielerlei Rückschlüsse zu, so zur Gebrauchsumgebung des Textes und Wissensstand des Benutzers, aber vor allem sind sie auch immer Zeugen eines spezifischen Textverständnisses und spiegeln so die Art und Weise wider, wie ein älterer Text in der jeweiligen Zeit aktualisiert wurde. Annotationen sind vor allem deswegen interessant, weil sie zeigen, welche Rechtsbereiche relevant waren und besonders stark rezipiert wurden.

Publikationen

Aufsätze und Miszellen

  • In margine – Annotationen in der Handschrift Paris, Bibliothèque nationale de France, lat. 4417 [Manuskript eingereicht]
  • zusammen mit Daniela Schulz: Von der Wordtabelle zum DH-Projekt. Erfahrungen aus fünf Jahren Bibliotheca legum, in: Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften (im Erscheinen)
  • Die Tironiana der Handschrift Paris, Bibliothèque Nationale, lat. 4416, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte. Romanistische Abteilung 135 (2018), S. 552-563. [im Druck]
  • Beobachtungen zu einem Titel römischen Rechts in der Handschrift Laon, Bibliothèque Municipale, 265, in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte. Romanistische Abteilung 134 (2017), S. 524-529.
  • Römisches Recht in Reims: Ein Exzerpt aus der Epitome Aegidii in der Handschrift Mailand, Biblioteca Ambrosiana, A. 46 inf., in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte. Romanistische Abteilung 133 (2016), S. 322-371.
  • Die Überlieferung des römischen Rechts in der Herrschaftszeit Karls des Kahlen – Ein Experiment, in: Concilium medii aevi. Zeitschrift für Geschichte, Kunst und Kultur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit 19 (2016), S. 71-86. [online]

Lexikonartikel

  • Art. "Epitome Aegidii", in: Germanische Altertumskunde Online. Kulturgeschichte bis ins Frühmittelalter - Archäologie, Geschichte, Philologie (GAO), Berlin/Boston 2017. [online]

Kleinere Beiträge

  •           Rätselhafte Rechtstexte (Beitrag zu Köln, EDDB, Cod. 120 im Rahmen der "Handschrift des Monats" für das Projekt "Edition der fränkischen Herrschererlasse")

  • So nah und doch so fern: Glossen und Nota-Zeichen (Beitrag zu Paris, BnF, Lat. 4628 A für das Projekt "Edition der fränkischen Herrschererlasse")
  • Weitere Neufunde in einer Handschrift mit römischem Recht (Beitrag zu Berlin, SBPK, Savigny 1 für das Projekt "Edition der fränkischen Herrschererlasse")
  • Ein Neufund in einer Handschrift mit römischem Recht (Beitrag zu Paris, BnF, Lat. 4419 für das Projekt "Edition der fränkischen Herrschererlasse")
  • Das Prooemium generale Ludwigs des Frommen (BK 137) im Kurzschrift-Gewand. Ein Werkstattbericht (Beitrag zu Paris, BnF, Lat. 2718 für das Projekt "Edition der fränkischen Herrschererlasse")

Tagungsorganisation

  • zusammen mit Jun.-Prof. Dr. Étienne Doublier und Daniela Schulz: Ad limina - Die Historischen Grundwissenschaften im Spannungsfeld zwischen Interdisziplinarität und Profilierung, 5. Jahrestagung des "Netzwerks Historische Grundwissenschaften", Bergische Universität Wuppertal, 7./8. März 2019

Vorträge und Präsentationen (Auswahl)

  • Doktorandenworkshop "Notum sit – Die Historischen Grundwissenschaften präsentieren sich (neu!)", 15.-16. Februar 2018, München (Vortrag: In margine – Benutzerspuren in Handschriften der Epitome Aegidii; zusammen mit Daniela Schulz: Poster Bibliotheca legum) [Tagungsbericht T. Jansen, Tagungsbericht E. Müller]
  • Jahrestagung des Netzwerks Historische Grundwissenschaften "Secreta et Mysteria – Neues aus den historischen Grundwissenschaften", 23.-24. März 2017, Bonn (notae mysticae – Tironische Noten in Rechtshandschriften des frühen Mittelalters) [Tagungsbericht J. Frohmann, Tagungsbericht T. Jansen]
  • Workshop "Virtuelle Infrastrukturen für digitale Editionen. Entwicklungen, Perspektiven und Projekte", 12.-14. November 2015, Forschungsbibliothek Gotha (zusammen mit Daniela Schulz: WordPress - Ein einfacher Weg zur digitalen Ressource?) [Tagungsbericht V. Faßhauer]
  • Arbeitstagung "Die neuentdeckten Glossen der karolingischen Rechtshandschrift Paris, BN lat. 4416, das Römerwergeld im Frankenreich und das römische Recht im frühen Mittelalter", 23./24. März 2015, Freiburg i.Br. (zusammen mit Prof. Dr. Karl Ubl: Der Codex Paris, BN lat. 4416 und seine Glossen)
  • DHd-Tagung "Von Daten zu Erkenntnissen: Digitale Geisteswissenschaften als Mittler zwischen Information und Interpretation", 23.-27. Februar 2015, Graz (zusammen mit Daniela Schulz: Posterpräsentation Bibliotheca legum)
  • TEI Conference and Members Meeting, 2.-5. Oktober 2013, Rom (zusammen mit Daniela Schulz: Posterpräsentation Bibliotheca legum)

Mitgliedschaften

Forschungs- und Interessengebiete

  • Römisches Recht im frühen Mittelalter, insbesondere die Epitome Aegidii
  • Handschriftliche Überlieferung weltlicher Rechtstexte
  • Annotationszeichen, Glossen und Tironiana in römischrechtlichen Handschriften
  • Historische Grundwissenschaften, insbesondere Paläographie und Kodikologie
  • Digitale Editionen

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